CUUUBE

Social Housing

LOCATION

AREA

STATUS

YEAR

Vienna

13.400 m²

Under Construction

2018 -

STÄDTEBAU / ARCHITEKTUR

Der vorgegebene Bebauungsrahmen bietet eine gute Basis für die Entwicklung einer spannenden städtebaulichen Struktur. Die drei Cuuubes nutzen die laut Widmung maximal zugelassene Höhe. Der Sockelbereich jedoch bleibt auf der gesamten Fläche zweigeschoßig, was den klaren Kontrast der Baukörper zueinander hervorhebt.

Um mehr Spannung in den Zwischenräumen zu erzeugen sowie bessere Durchblicke und verschiedene Raumwahrnehmungen ermöglichen, werden die Cuuubes versetzt angeordnet. Der zweigeschoßige Baukörper wird als Atriumhaus ausgebildet, mit dem quadratischen Innenhof als Abdruck bzw. Negativ des quadratischen Turmgrundrisses. Das ermöglicht eine feine Gliederung der Freiräume sowie einen fließenden Übergang vom öffentlichen Freiraum in den geschützten halböffentlichen Bereich.


GEBÄUDESTRUKTUR

Die quadratischen Grundrisse der elf- bzw. siebengeschoßigen Cuuubes werden jeweils mit einem Stiegenhaus und einem Aufzug erschlossen. Das zentrale Stiegenhaus ermöglicht eine geringe Raumtiefe der einseitig belichteten Wohnungen. Die Wohnungen sind so angeordnet, dass eine Orientierung nach Norden bzw. Nordosten vermieden wird.

Zugleich wird auf die ausreichende Belichtung des Stiegenhauses geachtet. Die Oberlichte am Dach, der durch alle Geschoße reichende Lichtschacht, die lichtdurchflutete Gemeinschaftsräume im 2. und 6.Obergeschoß sowie die großzügig verglasten Eingangsbereiche im Erdgeschoß machen das Stiegenhaus freundlich und hell.

Das Atriumhaus ist über einen Laubengang an den daneben befindlichen Cuuube angeschlossen. Durch das Atrium als spezifischer Freiraum und die niedrigere Bebauung ergibt sich im Sockelgebäude ein eigenständiger Wohncharakter.


WOHNUNGSSTRUKTUR

Die Raummodule, die sich um das Stiegenhaus reihen, bilden ein einfaches, kompaktes und klar ablesbares Raumgeflecht. Alle Wohnungen sind klar strukturiert, verfügen über eine Loggia sowie über ein oder zwei Balkone. Ein zusätzliches Angebot in einigen Wohnungen ist ein natürlich belichtetes Bad mit eigenem Ausgang auf die Loggia.


FASSADE

Die als Rahmen ausgebildeten, frei angeordneten Balkone mischen sich mit der klaren Struktur der hinter dem Rahmen befindlichen Loggien. Das ergibt ein lebhaftes Bild mit spannenden Tiefenwechseln und plastischen, sich über den Tag verändernden Schattenspielen. Dadurch kommen unendlich viele Facetten der grundsätzlich einfachen und effizienten Gebäudestruktur zum Vorschein.


KONZEPT ARKADEN

Im Erdgeschoss zur Berresgasse befindet sich ein großer Gemeinschaftsraum der für verschiedene Zwecke genützt werden kann. Der Raum streckt sich bis an die hintere Fassade,

ermöglicht den Durchblick zum  Innenhof und verbindet somit den Straßenraum bzw. Arkaden mit dem Inneren des Gebäudes. Ein weiterer Teil des Gemeinschaftsbereiches ist ein Waschsalon im 1.Obergeschoss mit den großen Fensterflächen zu den Arkaden. Die Arkaden erweitern diese Kommunikationsbereiche. Die notwendigen Stützen werden als Verlängerung der Balkonstruktur ausgebildet Die Rahmen verschiedene Größe Bilden zum Teil die Sitzflächen und laden zum Verweilen ein.


/// EN ///


The predetermined urban planning guideline provides the potential of an exciting building structure in Vienna’s 22nd district. Three cuuubes make use of the given maximum height. Emphasizing the contrast between the different structures, the base consists of two stories throughout the entire site. Creating more tension as well as diverse view angles and different senses of space, the three cuuube’s arrangement is offset. The two-story base is designed as an atrium house with a square atrium referencing the cuuube’s square floor plan – achieving a subtle formation of outdoor spaces as well as a fluent transition from public outdoor spaces to semi-private zones.

The square floor plan of the 11- and 7-story cuuubes is made accessible with one staircase and one elevator each. The apartment’s layout avoids a north- or north-eastbound orientation.

A staircase with natural lighting is just as important as it’s economy. A skylight, a light well throughout the entire building, light-flooded common spaces on the 2nd and 6th floor, as well as a generous glass façade in the entrée on the ground floor make for a friendly and bright staircase.

An access balcony connects the atrium house with the accompanying cuuube. A singular living character on the base floors is achieved by the atrium as specific outdoor space and the low height of the building’s base.

Creating a simple, compact and clear structural layout, spatial structure is arranged around the central staircase. Each apartment consists of a clear floor plan as well as a loggia and balcony. A bathroom with natural light and access to the loggia can be found in some apartments as a unique feature.

Mixing in with the plain structure of loggias, framed balconies are spread freely across the entire façade. The structure of the balconies and the distinct frame of loggias behind it create an ensemble with both a suspenseful depth effect and a playful development of shadows throughout the day. Consequently emphasizing various layers of the simple and efficient building geometry.

A generous common room can be found on the ground floor facing Berresgasse. Creating an axis from the street to the inside of the building, the common room makes use of the structure’s entire depth. Another common space is a laundry room on the 1stfloor, equipped with a grand glass façade facing the buildings arcade. Expanding common zones, the arcade is executed as a continuation of the balcony structure. Frames of different sizes provide seating areas as well as zones of lingering and communication.