D2

Attic Conversion

LOCATION

AREA

STATUS

YEAR

Vienna

900 m²

Design

2006-2007

Das Dachgeschoss befindet sich in einem 4-geschossigen Eckgebäude an der Ecke Rueppgasse und Heinestrasse  im 2. Bezirk. Der Eingang  des Hauses befindet sich in der Rueppgasse 7, es sind zwei Steiegenaufgänge vorhanden,ein Innenhof und ein Lichthof. Im Erdgeschoss des Gebaudes befinden sich Lokale, im restlichem Gebäude Wohnungen, das gesmate Gebäude ist unterkellert


Der Dachgeschossausbau sieht die Errichtung 15 Wohneinheiten,auf zwei Dachgeschossebenen vor. Der Ausbau soll als ’ Dachausbau leicht’ ausgeführt werden. Die neue Dachkonstruktion wird in F60 Leichtkonstruktionsbauweise (Stahlrahmen mit Holzausfachung) ausgeführt, sämtliche Trennwände werden ebenfalls in Leichtbauweise (Gipskarton-Ständerwände und Holzriegelbauweise)  errichtet. Die Trenndecke zum neuen Dachgeschoss wird nach Abräumung der Beschüttung als Holz-Beton-Verbund-Decke ausgeführt. Die Feuermauern bleiben als Ziegelwände bestehen (F90) und werden den neuen bauphysikalischen Erfordernissen angepasst. Im Anschluss an die Feuermauern wir die Dachkonstruktion in einem 50 cm breiten Streifen in F90 ausgeführt um das Übergreifen eines Brandes zu verhindern.


Die beiden bestehenden Stiegenhäuser werden saniert und in Massivbauweise in die 1. Dachgeschossebene verlängert. Im Zuge des Dachgeschossausbaues wird auch der bei der Stiege1  vorhandene Aufzug um eine Sation ins Dachgeschoss verlängert. Weiters werden die Stiegehäuser mit einer Trockensteigleitung errichtet.


In der Rueppgasse bleibt die bestehende Gebäudehöhe erhalten, es wird lediglich die Dachneigung auf 45 Grad angesteilt, in der Heinestrasse wird  die strassenseitige Gebäudehöhe um 90 cm erhöht und die Dachfläche unter 45 Grad ausgeführt.


An der Straßenseite werden Terrassen in Form von Einschnitten in den Dachumriss gebildet, Gaupen sollen keine errichtet werden. Zur Belichtung dienen dachflächenbündig eingebaute Dachfenster. Die oberste Dachhaut soll aus Alucobondplatten bestehen, darüber bereichsweise Streckmetallflächen als Gestaltungselemet (siehe Ansichten).


Die hofseitige Fassade besteht teilwiese aus Steildach, Flachdach und Terrasssen. Die Erschliessung der Wohnungen erfolgt teilweise über einen neuzuerrichtenden Laubengang, die 2. Dachgeschossebene wird über 3 neue Stiegen erschlossen.