MEDIEN ZENTRUM

media centre

LOCATION

AREA

STATUS

YEAR

Vienna

4.900 m²

Competition

2012

STÄDTEBAULICHER ANSATZ

Der Städtebauliche Ansatz nimmt Bezug auf den Kontext und ergänzt ihn durch: Klare Gebäudekanten, klare Definition der Zwischenräume. Die horizontalen Verschiebungen der Geschosse bringt Bewegung in den strengen Bebauungsrahmen und schafft ein abwechslungsreiches Spiel der Außenflächen. Im Norden zieht sich der Grünraum ins Gebäude, die Stiege ins Untergeschoss sowie auch die zweigeschossige überdachte Terrasse bilden einen sanften Übergang ins Innere. Die Zufahrt von der Tongasse bleibt erhalten, der Neubau mit dem Filmstudio bildet eine Torsituation. Die Stellplätze sind entlang des Fußwegs situiert, überdachte Fahrradabstellplätze befinden sich im Erdgeschoss im Anschluss an die Terrasse im Osten.


ARCHITEKTUR - KONZEPT

Drei Institute innerhalb des Baukörpers sind klar ablesbar. Die horizontale Bewegung der Geschosse strukturiert den Baukörper und definiert Außenbereiche und Verbindungen. Eine Erschließungszone mit Lufträumen, Zäsuren, markanten Öffnungen unterschiedlicher Größen bietet Ein- Durch- und Ausblicke Innerhalb und Außerhalb des Gebäudes.


FUNKTIONALITÄT

Der Haupteingang befindet sich im Westen bzw. kann der Nord - West Bereich des Gebäudes als Eingangszone wahrgenommen werden. Eine 4 Meter breite Stiege führt vom Grünraum ins Untergeschoss und dient dadurch auch als Eingang für öffentliche Veranstaltungen in Sälen, die sich vom Untergeschoss durch das Erdgeschoss erstrecken. Barrierefrei Erschließung ist mit der Rampe ins Erdgeschoss gesichert, von wo aus ein gemeinsamer Lift für die drei Institute erreicht wird. Nebenräumen und Funktionsflächen sind im Untergeschoss geplant. In jedem Geschoss befindet sich ein Sanitärkern der von der gemeinsamen Erschließungszone zugänglich ist. Diese Lösung weicht von der Vorgabe “jeder Institutsbereich soll über einen eigenen Sanitärbereich verfügen“ ab,. Die Lösung mit einem Sanitärkern erschien wirtschaftlicher und durch zentrale Position ohne Nachteil in der Funktionalität. Das Konzept würde es ermöglichen auch der Vorgabe zu entsprechen und in jedem Institut einen Sanitärkern zu errichten.